Sonntag, 8. November 2015

Trefft die NICHT-Menschen, deren Meinung bei uns nicht zählt


Dies ist ein prima Artikel. Steckt ihn euch hinter den Spiegel. WIR ALLE sind für die da oben NICHT-MENSCHEN. Auch die Schleimscheißer in den Medien und der Politik, die in ihrer Überheblichkeit meinen, sie hätten Freunde in der Elite. Auch sie sind Nicht-Menschen, über die ihre Herren Witze reißen, sobald sie zur Tür hinaus sind. Nicht-Menschen aller Länder, vereinigt euch!

Neil Clark
7. November 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
 
Neil Clark
Neil Clark ist Journalist, Schritsteller, Radiomitarbeiter und Blogger. Er har für viele Blätter in den USA und England geschrieben und auf für PressTV, RT und Voice of Russia. Er ist Mitbegründer der Kampagne 'Für öffentliches Eigentum'.
© Miraflores Palace
Präsident Maduro spricht vor dem Miraflores-Palast (@Miraflores Palace /Reuters)
Wer sind die Nicht-Menschen? Menschliche Wesen, deren Ansichten keinen Deut zählen für unsere selbsternannten 'Demokraten' im Westen, obwohl sie manchmal – eigentlich fast immer – die Mehrheit vertreten.

Was haben diese Menschen gemeinsam?
  • Die Millionen Syrer – vielleicht die Majorität – die ihre Regierung unterstützen oder sie mindestens den Alternativen vorziehen.
  • Iraner, die 2009 für Ahmadinedschad bei den Präsidenten-Wahlen stimmten.
  • Die Weißrussen, die Präsident Lukascheno stützen.
  • Libyer, die nicht die gewaltsame NATO-gestützte 'Revolution' gegen Muammar Gaddafi unterstützten.
  • Leute, die in kommunistischen Ländern in Osteuropa lebten und die dachten, dass es positive Aspekte des Lebens unter dem Kommunismus gäbe.
  • Ukrainer, die nicht den 'EuroMaidan' unterstützten.
  • Venezolaner, die für Chávez und Maduro stimmten.
  • Russen, die das 'Vereinte Russland' oder die Kommunisten unterstützen.
  • Mitglieder der Labour Partei und registrierte Anhänger, die für Jeremy Corbyn stimmten.

Die Antwort ist, dass alle oben genannten Beispiele 'Nichtmenschen' sind – Leute, deren Ansichten nicht zählen für die westlichen Demokraten.

Ein Glaube an Demokratie sollte bedeuten, die Idee zu respektieren, dass die Ansichten aller Menschen gleich viel bedeuten. Aber so funktioniert es nicht in den heutigen sog. 'Demokratien'. Heute werden jene, die falsche Ansichten haben (die nicht mit den Interessen der westlichen Eliten übereinstimmen) behandelt, als gäbe es sie nicht.
Lasst uns mit Syrien beginnen. Die 'Assad muss gehen'-Brigade hier zeigt eine umwerfende Missachtung der Meinungen von Millionen Syrern, die – aus welchem Grund immer – ihren Präsidenten behalten wollen.
Von Anfang an im Konflikt haben nur die Meinungen der Syrer für uns gezählt, die gegen ihre Regierung sind und jener, die ihn mit Gewalt stürzen wollten. Jeder Beweis, der die großen Zahlen Syrer zeigte, die Assad unterstützten, wurden einfach ignoriert.
Supporters of Syria's President Bashar al-Assad © Omar Sanadiki
Unterstützer von Präsident Assad (@Omar Sanadiki/Reuters)
Im Januar 2012 schrieb Jonathan Steele, ein Mann mit großem Wissen aus erster Hand über Syrien und den Nahen Osten, einen Kommentar zu einer Umfrage von YouGov, die zeigte, dass 55 % der Syrer ihren Präsidenten unterstützten. Der Titel hieß „Die meisten Syrer unterstützen Präsident Assad, aber aus unseren Medien erfährt man es nicht“.

Überflüssig zu sagen, dass Steele angegriffen wurde, weil er das Unaussprechliche sagte, was die falschen westlichen Demokraten angeht.

Syrer, die die Regierung unterstützen – und selbst Syrer, die keine Baathisten sind, aber am politischen Prozess nach der Einführung der neuen Verfassung von 2012 teilnahmen – existieren nicht für die falschen westlichen Demokraten, weil sie die 'falschen' Ansichten haben.

Stellt euch die Wut vor, als eine Friedens-Aktivistin – eine in Syrien wohnhafte Nonne - Mutter Agnes Mariam, 61 Jahre alt, im November 2013 zur Stop the War-Conference eingeladen wurde. Es wurde als empörend angesehen, dass Mutter Agnes eingeladen wurde, weil sie 'pro-Assad' war, grölten die westlichen falschen Demokraten.

Eine widerliche Kampagne wurde gestartet – ich schrieb hier darüber – um andere Redner zu überzeugen, das Treffen zu boykottieren und die Einladung von Mutter Agnes rückgängig zu machen. Am Ende sagte Mutter Agnes ab.

Es wurde kein glaubwürdiger Beweis vorgelegt, dass sie 'pro-Assad' war, aber lasst uns einfach annehmen, sie ist eine Anhängerin der syrischen Regierung gewesen. Bedeutet das, dass man sie am Reden hindern sollte? Westliche falsche Demokraten meinten das, weil für sie Leute, die die syrische Regierung unterstützten – selbst wenn sie die Mehrheit des syrischen Volkes sind – 'Nicht-Menschen' sind.

Bezeichnenderweise haben dieselben Leute, die alles taten, dass Mutter Agnes 'ausgeladen' wurde, diese Woche 'Stop the War' angegriffen, weil sie keine anti-Assad-Syrer zu ihrer Plattform eingeladen haben. Für diese falschen Demokraten ist es klar, dass nur Syrer, die ihre Regierung bekämpfen, das Recht haben, ihre Meinung auf öffentlichen Veranstaltungen in England zu sagen.

Die Millionen Iraner, die für Mahmoud Ahmadinedschad 2009 stimmten, waren auch 'Nicht-Menschen'. Wie konnte es sein, dass der schlimme Ahmadinedschad 62.6 % der Stimmen erhielt, erklärten die falschen Demokraten. Alle Leute, die wir aus dem Iran kennen, hassen ihn und würden es vorziehen, dass der Schah die Kontrolle hätte. Das Ergebnis muss gefälscht worden sein!

Es brauchte den ehemaligen CIA-Beamten Bob Baer, ein Mann, der den Iran extrem gut kennt, zu erläutern, dass westliche Umfragen einen höheren Prozentsatz für Ahmadinedschad vorhergesagt hatten. Baer erklärte, wie der Westen Iran durch eine verkrümmte Linse sieht – der nur die Ansichten 'liberaler' Gegner der islamischen Revolution als legitim ansieht.

„Die meisten Demonstrationen und Ausschreitungen, die ich in den Nachrichten sah, fanden im Norden Teherans statt, um die Uni herum und auf öffentlichen Plätzen wie dem Azadi-Platz. Das sind vor allem die Orte der gebildeten und wohlhabenden Schichten – die iranische Mittelklasse. Das sind auch die Viertel, die zweifellos für Hossein Mousavi stimmten, Ahmadinedschads Rivalen, der jetzt behauptet, dass die Wahl gestohlen wurde. Aber ich möchte erst noch Bilder aus dem südlichen Teheran sehen, wo die Armen leben. Oder aus iranischen Slums,“ schrieb Baer.

Aber natürlich sind die Bewohner des südlichen Teheran und andere Arbeiter-Viertel der islamischen Republik, wo Ahmadinedschafd, Sohn eines Schmieds, seine Anhänger hatte, für die Schein-Demokraten im Westen, 'Nicht-Menschen'.

Dasselbe gilt für jene, die den Kommunismus unterstützen oder Nostalgie für manche Aspekte des Kommunismus in Osteuropa haben. Meine Frau wuchs in den 70-er und 80-er Jahren in Ungarn auf. Sie schrieb über ihr tägliches Leben hinter dem sog. 'Eisernen Vorhang' und wurde überflutet von Emails anderer, die dieselben Erfahrungen hatten – und die es erfrischend fanden, solche Artikel zu lesen, da man gewöhnlich nur die Stimmen wilder anti-Kommunisten hört.

Nochmal, für die westlichen falschen Demokraten sind Ansichten von Leuten wie meiner Frau – einer Arbeiterin – die in den Frage stehenden Ländern lebten und arbeiteten irrelevant – die Meinung von anti-Kommunisten-Ideologen (von denen manche nie ein osteuropäischen, kommunistisches Land besucht haben) hat Vorrang.

In der ganzen Welt, wenn eure Politik nicht mit dem Interess der westlichen Eliten übereinstimmt, zählt sie nicht. Dann seid ihr 'Nicht-Menschen'. Wenn ihr den bevorzugten Kandidaten des Westens lobt, bekommt eure Meinung einen besonderen, erhöhten Status.

Daher werden russische 'Liberale' als die russische Opposition von 'Vereintes Russland' angesehen – und nicht die Kommunisten, die tatsächlich die größte Oppositions-Partei sind. Aber natürlich kann die bedeutende Anhängerschaft der Kommunisten nicht anerkannt werden.

Im Gegensatz dazu ist die Anhängerschaft der pro-westlichen Liberalen winzig, aber sie werden als die Leute portraitiert, die Russland führen sollten – und alles im Namen der Demokratie.

Die Geschichte ist ähnlich in Venezuela. Der verstorbene Hugo Chávez gewann normale Siege bei Wahlen und Referenden und wurde von gewöhnlichen Venezolanern geliebt. Aber er wurde als 'Diktator' von westlichen 'Demokraten' bezeichnet, und vom kanadischen neocon-Premier Stephen Harper angeklagt, „die Uhr des demokratischen Fortschritts, der in der Hemisphäre gemacht wurde, zurückzudrehen“.

Natürlich wird die Meinung der 'demokratischen' Opposition als wichtiger angesehen, als die derjenigen, die die PSUV unterstützen.

In einem Interview früher in diesem Jahr erklärte John Pilger, warum „Washington die venezolanische Regierung los werden möchte, weil sie unabhängig von US-Absichten für die Region ist und weil Venezuela die größten erwiesenen Öl-Reserven der Welt hat und die Einnahmen benutzt, um die Qualität des Lebens der Armen zu verbessern.“

In der Ukraine Ende 2013/Anfang 2014 erhielten die Ansichten von Leuten auf dem Maidan von Victoria Nuland, John McCain und Co. Kekse und Beifalssreden und waren die einzigen, die zählten.

© Stringer
anti-Maidan Demonstration (@Stringer/Ria Novosti)
Dieser Prozess, Ansichten von Leuten nicht anzuerkennen, wenn es nicht die richtigen sind, passiert auch in den westlichen Ländern. Wir sahen davon ein klassisches Beispiel in diesem Sommer bei dem erstaunlichen Sieg von Jeremy Corbyn bei den Wahlen zur Labour-Führung.

Die Corbyn-Flut war eine große Leistung zur Entlarvung der falschen Demokraten in unserer Mitte. Als erstes hörte man, die Wahl zu stoppen, als klar wurde, dass der sozialistische Kandidat gewinnen würde. Demokratie? Von ihr wird erwartet, dass sie nur Ergebnisse liefert, die wir – die Elite – billigen!

Ohne ein Jota Ironie hat das 'pro-Demokratie' Establishment Labour-Parlamentarier aufgefordert zu erklären, dass sie nicht unter dem demokratisch gewählten Führer arbeiten würden. Es gab auch Aufrufe, Corbyn abzusetzen.

Nochmal, die Ansichten der 251 417 Leute, die für Corbyn stimmten, zählen nicht - nur die Stimmen, die gegen ihn stimmten. Diese Kritiker der Neuen Labour Partei erhalten – fast überflüssig zu sagen – in den Medien beste Sendezeiten und werden als Helden gefeiert, weil sie für die Rettung der 'Demokratie' kämpfen, während sie ihr Bestes tun, sie zu unterminieren.

Wenn die westlichen Eliten und ihre Medien-Stenographen von 'Demokratie' reden, ist es klar, was sie meinen – Macht sollten jene Gruppen/Parteien/Führer ausüben, die das Land zum Vorteil dieser Eliten führen, egal, wieviel Anhänger diese Gruppen/Parteien/Führer wirklich haben. 'Assad muss gehen', nicht weil das eine Mehrheit der Syrer will, sondern weil Assad an der Macht ist in einem Land, das enorme geostrategische Bedeutung hat und er nicht die Interessen der mächtigsten Menschen im Westen verfolgt.

In der ganzen Welt werden die Meinungen von Millionen Menschen ignoriert – ironischerweise von Leuten, die sich am lautesten ihrer Unterstützung der 'Demokratie' rühmen. Aber Demokratie, wenn sie irgendwas bedeutet, dann Respektierung der Meinung aller, nicht die Bevorzugung der Meinung von einigen Gruppen vor anderen, nur weil deren Kandidaten gut für Washington und seine Alliierten sind – was praktisch passiert.

Rassistische und imperialistische Einstellungen untermauern den Geist westlicher falscher Demokraten. Diese Leute, von denen die meisten nie in Syrien waren, glauben ein Recht zu haben zu diktieren, wer das Land regieren soll. Die westlich falschen Demokraten glauben, dass es die Opposition ist, die Venezuela regieren sollte und dass jemand wie Garry Kasparow oder Michael Khodorkowski im Kreml sitzen sollte und nicht Putin oder, Gott verhüte, Gennadi Sjuganow.

Snobismus spielt auch eine Rolle. Im allgemeinen sind es nicht die Arbeiter, die Arbeitslosen, die städtischen und ländlichen Armen, die ökonomisch populistische Kandidaten unterstützen, die westliche Eliten nicht mögen (wie etwa Hugo Chávez) und die obere Mittelklasse, die in den 'besten' Vierteln der Stadt leben, die 'liberale' Kandidaten unterstützen, die der Westen gut findet – denn der 'Liberalismus' gibt den westlichen Eliten die beste Möglichkeit, die Ressourcen des Landes zu plündern. Dasselbe gilt auch für die Heimat.

„Die seltsame Brut der 'Nicht-Menschen' kann man überall finden, auch in den USA: in Gefängnissen, die ein internationaler Skandal sind, in öffentlichen Küchen, in verfallenen Slums,“ schrieb Chomsky 2012.

Und natürlich bekommen wohlhabende Emigranten aus Ländern, die die 'falschen' Führer haben, die meiste Aufmerksamkeit wie der in England gefeierte Boris Beresowski, während Millionen ignoriert werden.

Beresowski trat selbst in BBC's Question Time auf – ein Privileg, das Nicht-Menschen nicht erhalten wie Russen, die durch Räuber-Oligarchen wie Boris Beresowski in den 90-er Jahren in die Armut getrieben wurden.

Nicht nur, dass Ansichten der 'Nicht-Menschen' nicht zählen sie haben auch keine Menschenrechte. Parteien, die sie unterstützen, können verboten werden, ohne dass die westlichen Verteidiger der 'freien Rede' protestieren. 'Nicht-Menschen' können in Käfige gesetzt werden als menschliche Schilde, aber das ist nicht der Fehler ihrer Unterdrücker (siehe unten).

'Nicht-Menschen' können bei lebendigem Leib verbrannt werden – wie in Odessa – oder Opfer rassistischer Pogrome werden wie im 'befreiten' Libyen und westliche falsche Demokraten zeigen nicht im geringsten Empörung. 'Nicht-Menschen' können von 'moderaten Rebellen'-Terroristen in Syrien in Stücke gerissen werden und die Unterstützer des 'Kriegs gegen den Terror' schweigen. Vergleicht, wie Noam Chomsky es tat, die Empörung über die Charlie Hebdo Morde mit der Reaktion der Elite über den Mord an 16 unschuldigen Menschen, als das Hauptquartier des serbischen Fernsehsenders RTS von der NATO 1999 zerbombt wurde. Der Unterschied war natürlich, dass anders als die Cartoonisten von Charlie Hebdo die Arbeiter im Serbischen Fernsehen 'Nicht-Menschen' waren: zu ihren Ehren gab es keine Märsche in westlichen Hauptstädten.

2007 benutzte Mark Curtis den Begriff 'Nicht-Menschen', um die etwa 10 Millionen Opfer durch britische Menschenrechtsverletzungen seit 1945 zu bezeichnen.

Aber es geht weit darüber hinaus. Der Begriff beschreibt jeden auf dem Planeten, dessen Ansichten nicht den Interessen der westlichen Elite genügen. Was wirkliche Verfechter von Demokratie tun müssen, ist sicherzustellen, dass die Stimmen der 'Nicht-Menschen' zu Gehör gebracht werden.

Wir müssen bei jeder Gelegenheit die Propaganda herausfordern, die versucht, die Meinung der Syrer zu ignorieren,die nicht den gewalttätigen 'Rebellen' anhängen, der Venezolaner, die die bolivarianische Revolution unterstützen, der Russen, die nicht die Rückkehr der Jeltsin-Ära wünschen, der Labour-Mitglieder, die für Jeremy Corbyn stimmten, der Ukrainer, die keine Plätzchen von Victoria Nuland auf dem Maidan entgegennahmen.

Demokratie bedeutet, dass jeder eine Stimme hat – nicht nur jene, die arrogante westliche Eliten und ihre Stenographen als 'akzeptabel' ansehen.
Und was Syrien angeht, lasst uns nicht vergessen, dass das Versagen, auf die Stimmen der 'Nicht-Menschen' zu hören, die ihre Regierung unterstützen, nur bedeutet, den Konflikt noch mehr zu verlängern. 
Assad-Anhänger in Käfigen als lebende Schilde (Quelle)

Kommentare:

  1. Diese Sichtweise mit den "Nicht-Menschen" ist wirklich eine gelungene Darstellung. Man könnte die Liste der Beispiele endlos fortsetzen, etwa dass der Präsident von Portugal sich weigert, die Wahlgewinner der lletzten Wahl mit der Regierungsbildung zu beauftragen: "europafeindliche Parteien dürfen nicht regieren". Sowas sollte Putin mal machen: Die Blödzeitung würde sich für diese Meldung extra neue Großbuchstaben anfertigen lassen.

    Man könnte das Ganze auch umdrehen: Wenn die westlichen Eliten jemanden nicht wollen ode unbedingt weg haben wollen (Putin, Assad, Gaddafi, Morales . . . ) dann sind das mit Sicherheit ganz tolle Leute (toll für ihr Volk bzw. die Menschheit).

    Und bevor Oberst Gaddafi ganz vergessen wird, hier noch mal seine hauptsächlichsten "Untaten" an seinem Volk:
    1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.
    2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.
    3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.
    4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.
    5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.
    6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.
    7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatlicher Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.
    8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.
    9. Der Preis für Benzin in Libyen betrug 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.
    10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde..
    11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ haben die Okkupationsmächte unter sich aufgeteilt.
    12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.
    13. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.
    14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.
    15. Gaddafi startete Das “Great-Man-Made-River-Projekt” (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft.

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    1. @Hmann0815

      Danke für Deine Aufzählung! Auch wenn ich sie schon kannte - man kann sie sich nicht oft genug ins Gedächtnis rufen, um eine Idee davon zu behalten wie Staat funktionieren KÖNNTE! Und zweitens: Um nie, nie, nie aus dem Blick zu verlieren dass die Gegner der Menschheit Verbrecher, Mörder, Schwerstkriminelle oder/und schlichtweg Psychopaten sind. Denn von unserer frühkindlichen Erziehung her erscheint uns diese Tatsache ja vollkommen undenkbar. Und selbst dann noch wenn die furchtbare Wahrheit sich einem längst eröffnet hat, braucht es sehr viel Mut und Stärke, die Augen nicht wieder zu schließen!
      -

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  2. Eines der besten Beiträge, die ich je gelesen habe zum Thema! Danke, Einar!

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  3. Mir kommen Zweifel ob meiner Erkenntnis. Ist das nicht zionistisches Gehabe? In der Thora,(Baba mezia 114b), steht: Ihr aber seid meine Schafe, die Schaft seit Ihr, Ihr heisst Menschen, nicht aber heissen die weltlichen Völker Menschen, sondern Vieh. Könnten diejenigen, die sich anmassen die Welt zu regieren, Zionisten sein?

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